Haustür richtig messen

Haustür richtig messen – Aufmaß & Tipps

Damit Ihre neue Haustür perfekt passt, ist ein korrektes Aufmaß entscheidend. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sanierung oder Neubau. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Haustür richtig messen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Aufmaß achten müssen, damit die Haustür später reibungslos eingebaut werden kann.

Moderne Haustür - Maße Haustür korrekt bestimmen

Haustür richtig ausmessen: Sanierung (alte Tür ersetzen)

Bei einer Sanierung messen Sie die lichte Öffnung im Mauerwerk, also den Bereich, in dem die neue Tür eingebaut wird. Das machen Sie entweder nach dem Ausbau der alten Tür oder anhand der sichtbaren Maße.

  • Breite: Messen Sie die Maueröffnung oben, mittig und unten. Notieren Sie den kleinsten Wert.
  • Höhe: Messen Sie links, mittig und rechts vom Boden bis zur Unterkante des Sturzes. Auch hier den kleinsten Wert verwenden.

Abzug: Ziehen Sie von Breite und Höhe jeweils ca. 20 mm ab, damit ausreichend Einbauspiel bleibt.

Hinweis: Die Wandstärke muss bei der Bestellung nicht angegeben werden – sie ist für die Fertigung nicht relevant. Nur bei besonderen Einbausituationen (z. B. mit Rollladenkästen oder Verkleidungen) kann eine Blendrahmenverbreiterung sinnvoll sein.

Haustür richtig ausmessen: Neubau (Rohbau ohne Tür)

Beim Neubau messen Sie ebenfalls die lichte Öffnung im Rohmauerwerk. Wichtig ist hier zusätzlich die Planung des Fußbodens:

  • Breite: Messen Sie die Rohbauöffnung an mehreren Stellen – kleinsten Wert verwenden.
  • Höhe: Vom fertigen Fußboden-Niveau (nicht vom Rohfußboden!) bis zur Unterkante des Sturzes messen.

Abzug: Auch hier von Breite und Höhe je 20 mm abziehen.

Tipp: Wenn der Boden noch nicht fertig ist, berücksichtigen Sie die geplante Aufbauhöhe (z. B. Estrich, Fliesen), damit die Tür später nicht zu hoch sitzt. In manchen Fällen kann eine untere Rahmenverbreiterung erforderlich sein – wir beraten Sie gerne dazu.

Anschlagrichtung: DIN links oder DIN rechts?

Die Öffnungsrichtung Ihrer Tür wird immer von außen betrachtet bestimmt:

  • 🠖 Sind die Bänder (Scharniere) auf der rechten Seite, handelt es sich um eine DIN rechts (DIN R) Tür.
  • 🠔 Sind die Bänder links, ist es eine DIN links (DIN L) Tür.

Häufige Fehler beim Haustür ausmessen und wie man sie vermeidet

Viele Bauherren oder Renovierer machen beim Aufmaß ihrer Haustür typische Fehler. Diese können später zu Problemen bei der Montage führen. Hier sind die häufigsten Fehler und wie Sie sie vermeiden.

  1. Falscher Bezugspunkt beim Haustür ausmessen
    Oft wird vom Rohfußboden gemessen, obwohl der fertige Boden entscheidend ist. Planen Sie immer die Aufbauhöhe (Estrich, Belag) mit ein.

  2. Nur ein Maß genommen
    Die Öffnung kann ungleichmäßig sein. Messen Sie daher immer an mindestens drei Punkten (oben, mittig, unten bzw. links, mittig, rechts).

  3. Kein Abzug für Montagespiel
    Ohne die empfohlenen 10–20 mm Abzug kann die Tür zu groß sein und nicht richtig passen.

  4. Alte Türmaße 1:1 übernommen
    Bei Sanierungen verändert sich oft die Einbausituation. Messen Sie deshalb immer direkt am Mauerwerk.

  5. Anschlagrichtung verwechselt
    Denken Sie daran: Die Anschlagrichtung wird immer von außen betrachtet und nicht von innen.

  6. Blendrahmen- oder Schwellenhöhe nicht beachtet
    Prüfen Sie, ob Zubehör oder Bodenschwellen zusätzlichen Platz benötigen.

Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie das Aufmaß von einem Fachmann durchführen. So vermeiden Sie teure Nacharbeiten

Maße für Haustüren: Weitere Tipps für Ihr Türprojekt

  • Planen Sie bei Sanierungen immer mit etwas Spiel – z. B. durch Abzug von 10–20 mm – für Justierung und Einbaumaterial.
  • Eine Montage durch zwei Personen ist in der Regel ausreichend – achten Sie auf gute Vorbereitung und Werkzeug.
  • Denken Sie frühzeitig an Zubehör wie zusätzliche Schlüssel oder elektronische Öffnungssysteme.
  • Unsere Türen werden transportsicher verpackt und kostenlos geliefert.
  • Alle Haustüren bei haustuerenkauf.de sind Made in Germany und erfüllen die BAFA-Förderkriterien.

Bei Fragen für Ihre Haustür Maße oder individuellen Anforderungen hilft Ihnen unser Team gerne weiter. Schreiben Sie uns oder nutzen Sie unser Kontaktformular!

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FAQ: Haustür ausmessen – Häufig gestellte Fragen

1. Warum sollte man eine Haustür selbst ausmessen?
Um sicherzustellen, dass die neue Tür perfekt passt und unnötige Nacharbeiten vermieden werden.

2. Wie genau muss ich beim Messen sein?
Eine Genauigkeit von ein bis zwei Millimetern ist ideal. Kleine Toleranzen können beim Einbau ausgeglichen werden.

3. Was passiert, wenn ich mich vermesse?
Eine zu große oder zu kleine Tür kann nicht korrekt eingebaut werden. In diesem Fall müssen neue Maße genommen und die Tür ggf. neu bestellt werden.

4. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn das Maß falsch ist?
Wenn Sie selbst messen, tragen Sie die Verantwortung. Bei einem professionellen Aufmaßservice übernimmt der Anbieter die Haftung.

5. Soll ich die alte Tür vorher ausbauen, um zu messen?
Nicht zwingend. Wenn die Maße der Maueröffnung sichtbar sind, reicht das. Andernfalls sollte nach dem Ausbau gemessen werden.

6. Was bedeutet "lichte Öffnung"?
Das ist der freie Bereich zwischen den Mauerseiten und der Sturzunterkante, also das tatsächliche Einbaumaß.

7. Muss ich die Wandstärke angeben?
Nein, sie ist für die Fertigung in der Regel nicht relevant. Nur bei Sonderlösungen kann sie wichtig sein.

8. Was ist der Unterschied zwischen Rohbauöffnung und Fertigmaß?
Die Rohbauöffnung beschreibt die Maße im unverputzten Zustand. Das Fertigmaß berücksichtigt alle Aufbauten wie Putz, Estrich oder Fliesen.

9. Wie viel Spielraum sollte ich lassen?
Empfohlen sind 10–20 mm Einbauspiel in Breite und Höhe.

10. Wie bestimme ich die Anschlagrichtung richtig?
Betrachten Sie die Tür von außen. Sind die Scharniere rechts, ist es DIN rechts. Sind sie links, ist es DIN links.

11. Wie messe ich bei schrägen Wänden oder unebenen Böden?
Messen Sie an mehreren Punkten und nehmen Sie immer den kleinsten Wert als Referenz.

12. Sollte ich die Maße runden?
Nein, geben Sie die exakten Werte an. Der Hersteller berücksichtigt die notwendigen Toleranzen.

13. Welche Werkzeuge brauche ich?
Ein Zollstock oder Maßband reicht aus. Bei großen Öffnungen kann ein Laserentfernungsmesser hilfreich sein.

14. Wann sollte ich einen Fachmann beauftragen?
Wenn Sie unsicher sind oder besondere Einbausituationen (z. B. Rollladenkasten, schräge Laibung) vorliegen.

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